Dienstag, 2. Oktober 2018

1. VIP-Autorenkonferenz auf der Frankfurter Buchmesse


„Vom Schreiben leben“ ist der Titel der 1. VIP-Autorenkonferenz, zu der der Bundesverband junger Autorinnen und Autoren (BVjA) am Freitag, 12. Oktober, auf der Frankfurter Buchmesse einlädt. Ein Ziel: Jüngere Generation von den Fehlern älterer Autoren lernen lassen. Als Referenten haben sich renommierte Branchenvertreter angesagt, darunter Verlagsmitarbeiter, Bestsellerautoren, Literaturagenten, Buchhandelsvertreter, Buchblogger und weitere Experten. VS-Mitglieder erhalten zehn Euro Rabatt auf die Teilnahmegebühr von 30 Euro.

Zu den Eingeladenen, die auf der 1. VIP-Autorenkonferenz sprechen werden, zählen der Bestsellerautor Sebastian Fitzek (Foto), der unter anderem über den Umgang mit Kritik sprechen wird, und Pia Cailleau, Programmleiterin bei Carlsen Impress, die sich unterschiedlichen Verlagsmodellen annimmt. Referenten und Teilnehmer sollen bei der Konferenz ins Gespräch kommen. 

Mittwoch, 5. September 2018

Tübinger Manifest: Wider das Sterben der Verlage

Hermann Bausinger, bis zu seiner Emeritierung 2003 Direktor des Tübinger Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft, und Thomas Knubben, Professor für Kulturwissenschaft und Kulturmanagement an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, sind beide Autoren bei Klöpfer & Meyer. Wie viele Autorinnen und Autoren wühlte sie die Nachricht von der vergeblichen Nachfolger-Suche des scheidenden Verlegers Hubert Klöpfer auf. Ihre Reaktion: das Tübinger Manifest wider das Sterben der Verlage, für Diversität der Literatur und Buchkultur mit vier Vorschlägen zum Umgang mit der Verlagskrise. 

In diesen Wochen häufen sich die bedrohlichen Nachrichten zur Situation der Verlage in Deutschland. Der Börsenverband des deutschen Buchhandels meldet für die Zeit von 2012 bis 2016 einen markanten Rückgang der Buchkäufer von 54 % auf 45 %, die Monopolkommission fordert die Abschaffung der Buchpreisbindung, die Deutsche Post erhöht die Portokosten für Büchersendungen um 20 %. Und nun gab der Verlag Klöpfer & Meyer in Tübingen bekannt, auf sein nächstes Frühjahrsprogramm verzichten zu müssen und dass die Arbeit des Verlages unter den gegebenen Umständen nicht mehr fortgeführt werden könne.

Dienstag, 29. Mai 2018

Hegel-Preis 2018: Verleihung am 11. Juni

Der Preisträger Prof. Michael StolleisAlle drei Jahre verleiht die Landeshauptstadt Stuttgart den Hegel-Preis an Persönlichkeiten, die sich um die Entwicklung der Geisteswissenschaften verdient machen oder gemacht haben. 2018 geht der mit 12.000 Euro dotierte Preis an den Rechtswissenschaftler und Rechtshistoriker Professor Dr. Michael Stolleis. Die Verleihung findet am Montag, 11. Juni, um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses statt.

Der am 20. Juli 1941 in Ludwigshafen am Rhein geborene Stollies studierte Rechtswissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte in Heidelberg und Würzburg und habilitierte 1973 in München für die Fächer Staats- und Verwaltungsrecht, Neuere Rechtsgeschichte und Kirchenrecht. Von 1974 bis zu seiner Emeritierung 2006 war er Professor für Öffentliches Recht und Rechtsgeschichte an der Johann Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Dienstag, 17. April 2018

Noch bis 30. April für Innovationsfonds Kunst bewerben

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) Baden-Württemberg schreibt den Innovationsfonds Kunst 2018 aus und unterstützt Kunst- und Kulturprojekte von gemeinnützigen, im Land ansässigen Einrichtungen und Institutionen wie Stiftungen, Vereine, öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Körperschaften. Die Antragsfrist endet am 30. April. 

Die Landesregierung, allen voran die Kunststaatssekretärin Petra Olschowski (Foto), sieht in ihm ihr wichtiges Förderinstrument in der Kunst- und Kulturlandschaft Baden-Württembergs, seit seiner Einführung erhielten insgesamt 488 Projekte mehr als 11,5 Mio. Euro aus dem Fördertopf. Jetzt wartet der Innovationsfonds Kunst auf neue Bewerber. Die Fördersummen liegen zwischen 10.000 und 50.000 Euro. 

Dienstag, 27. Februar 2018

Wir brauchen eine neue Zukunftserzählung

Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller beobachtet mit Besorgnis den Rechtsruck und den Rückfall in nationalistisches Denken in unserem Land, aber auch in Europa und weltweit. (Pressemitteilung)

Demokratische Werte scheinen plötzlich nicht mehr selbstverständlich, der Zusammenhalt in der Gesellschaft bröckelt. Der Blick zurück ist aber gefährlich und kann keines der anstehenden Probleme lösen, so die VS Vorsitzende Eva Leipprand. Über Jahre hin hat die Politik auf Bundesebene versäumt, sich mit den Auswirkungen von Globalisierung und Digitalisierung auf Kultur und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Der VS appelliert an die neue Bundesregierung, endlich eine sinnstiftende Zukunftserzählung zu entwickeln.

Sonntag, 25. Februar 2018

Neue Ausschreibung: Digitalisierung – Industrie 4.0 | Zukunft der Arbeit

Der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt und der VS Bayern suchen Beiträge für eine Anthologie. Ziel und Zweck: eine literarische kritische Auseinandersetzung und die konkrete Utopie zur Digitalisierung und zur New Economy. Bewerbungen sind bis zum 30. April 2018 möglich.

Der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt e.V. und der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di, VS Landesverband Bayern fühlen sich der Demokratie und den allgemeinen Menschenrechten verpflichtet. Die zur Zeit gleichzeitige Demontage von Menschen- und Arbeitsrechten seitens der jungen, innovativen Branchen der ‚New Economy‘ sowie aller anderer Wirtschaftszweige bedingt grundlegende soziale Veränderungen.

Dies sind für den Werkkreis und den VS triftige Gründe, zur gegenwärtigen und zukünftigen alltäglichen Arbeits- und sozialen Welt kreativ-literarisch Stellung zu nehmen. Mit einer entsprechenden Anthologie wollen sie den vielschichtigen Fragen nachgehen.

Dienstag, 6. Februar 2018

Jetzt bewerben als Stadtschreiber/in von Rottweil

In diesem Jahr wird die Rottweiler Stadtschreiber/innenstelle zum 18. Mal besetzt. Für drei Monate (15. September – 15. Dezember) hat ein deutscher oder Schweizer Autor bzw. eine Autorin die Möglichkeit, in der ältesten Stadt Baden-Württembergs zu leben und zu arbeiten.

Ein Wohn-/Arbeitszimmer im Bischöflichen Konvikt im Herzen der mittelalterlichen Stadt bietet Entspannung und Inspiration. Betreut und begleitet wird die Stelle vom Kulturamt der Stadt Rottweil. Erwartet wird die Bereitschaft, bei kulturellen Anlässen der Stadt mitzuwirken und eine vom Konvikt, den städtischen Schulen und interessierten Kreisen der Bevölkerung getragene literarische Jugendschreibwerkstatt zu betreuen. Weiterhin sollte im Zug und zur Vorbereitung des „Schreibspuren“-Schreibwettbewerbs der Rottweiler Schulen an den betreffenden vier Schulen ein jeweils einmaliger, doppelstündiger Schreibworkshop für ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Unterstufe angeboten werden.

Das monatliche Salär beträgt bei freier Kost und Unterkunft 1.500 Euro.