Dienstag, 17. April 2018

Noch bis 30. April für Innovationsfonds Kunst bewerben

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) Baden-Württemberg schreibt den Innovationsfonds Kunst 2018 aus und unterstützt Kunst- und Kulturprojekte von gemeinnützigen, im Land ansässigen Einrichtungen und Institutionen wie Stiftungen, Vereine, öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Körperschaften. Die Antragsfrist endet am 30. April. 

Die Landesregierung, allen voran die Kunststaatssekretärin Petra Olschowski (Foto), sieht in ihm ihr wichtiges Förderinstrument in der Kunst- und Kulturlandschaft Baden-Württembergs, seit seiner Einführung erhielten insgesamt 488 Projekte mehr als 11,5 Mio. Euro aus dem Fördertopf. Jetzt wartet der Innovationsfonds Kunst auf neue Bewerber. Die Fördersummen liegen zwischen 10.000 und 50.000 Euro. 

Dienstag, 27. Februar 2018

Wir brauchen eine neue Zukunftserzählung

Der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller beobachtet mit Besorgnis den Rechtsruck und den Rückfall in nationalistisches Denken in unserem Land, aber auch in Europa und weltweit. (Pressemitteilung)

Demokratische Werte scheinen plötzlich nicht mehr selbstverständlich, der Zusammenhalt in der Gesellschaft bröckelt. Der Blick zurück ist aber gefährlich und kann keines der anstehenden Probleme lösen, so die VS Vorsitzende Eva Leipprand. Über Jahre hin hat die Politik auf Bundesebene versäumt, sich mit den Auswirkungen von Globalisierung und Digitalisierung auf Kultur und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Der VS appelliert an die neue Bundesregierung, endlich eine sinnstiftende Zukunftserzählung zu entwickeln.

Sonntag, 25. Februar 2018

Neue Ausschreibung: Digitalisierung – Industrie 4.0 | Zukunft der Arbeit

Der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt und der VS Bayern suchen Beiträge für eine Anthologie. Ziel und Zweck: eine literarische kritische Auseinandersetzung und die konkrete Utopie zur Digitalisierung und zur New Economy. Bewerbungen sind bis zum 30. April 2018 möglich.

Der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt e.V. und der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di, VS Landesverband Bayern fühlen sich der Demokratie und den allgemeinen Menschenrechten verpflichtet. Die zur Zeit gleichzeitige Demontage von Menschen- und Arbeitsrechten seitens der jungen, innovativen Branchen der ‚New Economy‘ sowie aller anderer Wirtschaftszweige bedingt grundlegende soziale Veränderungen.

Dies sind für den Werkkreis und den VS triftige Gründe, zur gegenwärtigen und zukünftigen alltäglichen Arbeits- und sozialen Welt kreativ-literarisch Stellung zu nehmen. Mit einer entsprechenden Anthologie wollen sie den vielschichtigen Fragen nachgehen.

Dienstag, 6. Februar 2018

Jetzt bewerben als Stadtschreiber/in von Rottweil

In diesem Jahr wird die Rottweiler Stadtschreiber/innenstelle zum 18. Mal besetzt. Für drei Monate (15. September – 15. Dezember) hat ein deutscher oder Schweizer Autor bzw. eine Autorin die Möglichkeit, in der ältesten Stadt Baden-Württembergs zu leben und zu arbeiten.

Ein Wohn-/Arbeitszimmer im Bischöflichen Konvikt im Herzen der mittelalterlichen Stadt bietet Entspannung und Inspiration. Betreut und begleitet wird die Stelle vom Kulturamt der Stadt Rottweil. Erwartet wird die Bereitschaft, bei kulturellen Anlässen der Stadt mitzuwirken und eine vom Konvikt, den städtischen Schulen und interessierten Kreisen der Bevölkerung getragene literarische Jugendschreibwerkstatt zu betreuen. Weiterhin sollte im Zug und zur Vorbereitung des „Schreibspuren“-Schreibwettbewerbs der Rottweiler Schulen an den betreffenden vier Schulen ein jeweils einmaliger, doppelstündiger Schreibworkshop für ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Unterstufe angeboten werden.

Das monatliche Salär beträgt bei freier Kost und Unterkunft 1.500 Euro.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Manuela Fuelle bekommt den Thaddäus-Troll-Preis

Der mit 10.000 Euro dotierte Pries wird jedes Jahr vom Förderkreis deutscher Schriftsteller vergeben. Manuela Fuelle bekommt die Auszeichnung für ihren Roman "Luftbad Oberspree" verliehen.


Hier der Pressetext des FdS: 
Die Freiburger Autorin erhält am 10. Dezember 2017 im Literaturhaus Freiburg die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung. Manuela Fuelle wurde 1963 in Ost-Berlin geboren, studierte Evangelische Theologie in Greifswald und Berlin. Sie ergänzte ihre Ausbildung durch ein Studium am Studio Literatur und Theater der Universität Tübingen. Manuele Fuelle veröffentlichte zahlreiche literarische Beiträge in Zeitschriften, erhielt 2007 das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste in Berlin, 2012 das Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg. Nach „Fenster auf, Fenster zu“, 2011 im Tübinger Verlag Klöpfer & Meyer, ist „Luftbad Oberspree“, im Freiburger Derk Janßen Verlag 2016 erschienen, ihr zweiter Roman.

Sonntag, 26. November 2017

Der VS Baden-Württemberg wählt Doppelspitze

Auf Antrag des Vorstands hat die Mitgliederversammlung am Samstag, den 25. November, einer Änderung an der Spitze zugestimmt. Der VS Baden-Württemberg geht mit einer Doppelspitze in die Arbeit der kommenden vier Jahre. 

Christine Lehmann bleibt Vorsitzende. Ebenfalls zum Vorsitzenden wurde Martin von Arndt gewählt, der bereits über viele Jahre Vorstandsarbeit macht, beide mit jeweils nur einer Gegenstimme. Eva Ehrenfeld einstimmig wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Beisitzer/innen bleiben Claudia Gabler und Nicolai Köppel. Neu hinzu kommen Marc Bensch und Iris Caren von Württemberg.

Auf dem Foto von links nach rechts: Iris Caren von Württemberg, Martin von Arndt, Nicolai Köppel, Christine Lehmann, Eva Ehrenfeld, Marc Mensch (Claudia Gabler war wegen Krankheit entschuldigt). Und hier der Link zum teils neuen, teils alten Vorstand.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Jetzt fürs Hannsmann-Poethen-Stipendium bewerben


Die Landeshauptstadt Stuttgart schreibt im zweijährigen Turnus das Hannsmann-Poethen Literaturstipendium aus. Bewerbungsschluss ist am 15. November 2017.

Das Stipendium wird 2018 für den Aufenthalt in Stuttgart in demselben Jahr vergeben. Und zwar an ein Künstler/innen-Duo aus den Bereichen Literatur und Kunst.

Die Unterlagen sind einzureichen beim
Kulturamt Stuttgart
Hannsmann-Poethen-Literaturstipendium
Eichstraße 9
70173 Stuttgart
Informationen unter: www.stuttgart.de/hannsmann-poethen-literaturstipendium Die einzureichenden Unterlagen

Die Bewerbung muss umfassen
· Motivationsschreiben
· Lebensläufe mit entsprechenden Angaben zur bisherigen Laufbahn
· Projekt- oder Ideenskizze bzw. Exposé (max. 2 Seiten DIN A4).