Mittwoch, 18. März 2020

Corona - eine Linksammlung für selbstständige Kunstschaffende

Ver.di hat Informationen gesammelt, was wir freien Kunstschaffenden so machen können, wenn die üblichen Arbeitsweisen gerade nicht möglich sind. 

Hier eine Linksammlung:

https://selbststaendige.verdi.de/beratung/corona-infopool/++co++aa8e1eea-6896-11ea-bfc7-001a4a160100 FAQs von ver.di für Selbstständige
 
https://vs.verdi.de/themen/nachrichten/++co++4e085142-660f-11ea-9bec-001a4a160100
Infos für Künster:innen, wie sie ihre Honorarausfälle dokumentieren sollen und was sie sonst noch als Selbsthilfemaßnahmen tun können (gibts auch als PDF-Download dort unter dem Namen Handreichung des Verbands der Schriftsteller:innen und Schriftsteller). Das kann auch für andere Selbstständige/Honorarkräfte hilfreich sein.

Coronavirus: Unterstützung durch VG Wort möglich

Wer durch Einnahmenausfälle infolge der Coronavirus-Epidemie in existenzielle Not gerät, erhält möglicherweise finanzielle Hilfe durch den Sozialfonds der VG WORT. Voraussetzung ist, dass er "urheberrechtlich geschützte Textwerke in nennenswertem Umfang" nachweisen kann und Wahrnehmungsberechtigter der VG WORT ist. 

Möglich sind laut den Richtlinien des Sozialfonds einmalige Zuwendungen, monatliche laufende Zuwendungen, sonstige finanzielle Zuwendungen und gegebenenfalls zinslose Darlehen.

Weitere Informationen stehen auf der Unterseite der VG WORT, auf der sich auch ein Link zum Kontaktformular für weitere Fragen findet.

Wir danken unserem früheren Landesvorsitzenden Matthias Kehle für den wertvollen Hinweis.


Montag, 16. März 2020

Solidarität in Zeiten von Covid-19

Der Bundesvorstand hat zusammen mit dem PEN eine Handreichung erarbeitet, die helfen soll, während der Corona-Krise unsere Situation und Einnahmeausfälle zu dokumentieren. 

Verhandlungen mit VG-Wort und KSK laufen. Wir versuchen, euch und auf der verlinkten Facbeookseite auf dem Laufenden zu halten.

Hier der Link zu der Handreichung

Die Selbständigen bei Ver.di haben ebenfalls ein Infoblatt ausgearbeitet. Sie schreiben:

Freitag, 13. März 2020

Rasche Nothilfe für Selbständige notwendig

Viele Selbstständige ohne Beschäftigte geraten durch die Absage noch nicht vertraglich vereinbarter Veranstaltungen wegen der Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus in eine existenzbedrohende wirtschaftliche Situation.

Zahlreiche Betroffene sehen sich unmittelbar von Insolvenz bedroht. Darauf macht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) aufmerksam. »Uns erreichen zahlreiche Hilferufe von unseren selbstständig erwerbstätigen Mitgliedern aus der Bildungsbranche durch Absage von Seminaren, von Medien- und Kulturschaffenden etwa durch Absage von Lesungen, Aufführungen oder Produktionen, aus der Veranstaltungsbranche oder von Ein-Personen-Reiseunternehmen«, beschreibt das zuständige ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz die Sachlage.

Da vielen Selbstständigen der Zugang zur freiwilligen Arbeitslosenversicherung verschlossen ist, sind diese Erwerbstätigen im Falle der Auftragslosigkeit auf das Arbeitslosengeld II angewiesen.

Montag, 27. Januar 2020

Schriftstellerhaus sucht Beiträge zur Anthologie "Hälfte des Lebens"

Das Stuttgarter Schriftstellerhaus ist eine literarische Institution in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist das "Häusle" eine der Anlaufstellen für Autorinnen und Autoren. 2020 würdigt das Schriftstellerhaus die Herren Johann Christian Friedrich Hölderlin und Georg Friedrich Wilhelm Hegel anlässlich deren 250. Geburtstag und bringt (nicht zum ersten Mal) eine Anthologie heraus. Titel: "Hälfte des Lebens". Einreichungen sind bis zum 31. März 2020 möglich. 

"Mit gelben Birnen hänget ..." Auch wenn die Verknüpfung zu Hölderlin und dessen Gedicht gleichen Namens naturgegeben ist, sollen die Beiträge keine lyrische Nachdichtung sein. Sie müssen nicht einmal einen konkreten Bezug zum großen deutschen Dichter nehmen. Vielmehr sollen die Kurzprosa-Texte, Lieder, Erzählungen, Gedichte oder Essays sich im weitesten Sinne mit dem Thema ‚Hälfte des Lebens‘ auseinandersetzen.

Donnerstag, 16. Januar 2020

Writer-in-Residence-Stipendium in Brünn ausgeschrieben

Seit 2017 bietet das Kulturfestival Meeting Brno ein Writer-in-Residence Programm für ausländische Autorinnen und Autoren. Im Jahr 2020 laden die Organisatoren eine deutschsprachige Schriftstellerin im Zeitraum vom 4. Mai bis 1. Juni 2020 zum Schreibaufenthalt nach Brünn ein. Bewerbungen sind bis zum 15. Februar 2020 möglich.

Eine Plattform für Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Meinungen, Kulturen und Religionen will das Festival in der architektonisch und kulturell hochinteressanten tschechischen Stadt sein. Das Programm besteht Jahr zu Jahr aus anregenden Diskussionsforen und vielen künstlerischen Veranstaltungen, die sich auf das jeweilige Hauptthema des Festivals beziehen. Die diesjährige Auflage des Festivals findet vom 22. bis 31. Mai 2020 statt und behandelt das Thema Selbstreflexion und Selbstbewusstsein als Voraussetzung einer mündigen Bürgergesellschaft.

Donnerstag, 26. September 2019

Ein Lesefest als Kulturbrücke

Am 28. August 1819 erschien bei der Cotta´schen Verlagsbuchhandlung in Stuttgart die Erstausgabe des „West-östlichen Divans“ von Johann Wolfgang von Goethe. Als fiktiver Dialog mit dem persischen Dichter Hafis aus Schiras wurde dieses Buch zur ersten Kulturbrücke zwischen Orient und Okzident. Daran erinnert ein Festival in Stuttgart vom 29. November bis zum 1. Dezember. Mit dabei: Dichterinnen und Dichter aus Ländern des islamischen Kulturkreises und aus dem deutschen Sprachraum. 

Gemeinsam zu lesen und über ihre Arbeit zu sprechen, vor allem aber persönlich fortzusetzen, was Goethe begonnen hat, das ist das Vorhaben der Festival-Akteurinnen und Akteure, die am 1. Adventswochenende 2019 in die Internationalen Bachakademie, ins Welthaus am Charlottenplatz, ins Zimmertheater Stuttgart und ins Alte Feuerwehrhaus Süd nach Heslach kommen werden. Hinter dem Programm des Poesie-Festivals „200 Jahre West-östlicher Divan“ stehen der Initiator Widmar Puhl, Ahmet Gül vom Verein Turkuaz, Cornelia Lanz von Zukunft Kultur und Maria Tramountani von der Autorengruppe „Literally Peace“.