Dienstag, 16. Juli 2019

Bis 15. Oktober für den Kurt Sigel-Lyrikpreis 2020 bewerben

Gefragt sind Gedichte von hoher ästhetischer Qualität: Das PEN-Zentrum Deutschland schreibt den Kurt Sigel-Lyrikpreis 2020 aus. Er ist mit 4.000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2019. 

Stifter des Preises, der alle zwei Jahre verliehen wird, ist der Frankfurter Schriftsteller Kurt Sigel, der seit 1974 Mitglied im deutschen PEN ist. Der 87-Jährige hat sich mit Romanen, Erzählungen, Gedichtbänden und Büchern in hessischer Mundart, die er teilweise mit eigenen Zeichnungen und Cartoons illustrierte, einen Namen gemacht.

Mittwoch, 5. Juni 2019

Stadt Stuttgart schreibt Hannsmann-Poethen-Stipendium aus

Zum dritten Mal schreibt die Landeshauptstadt Stuttgart das Hannsmann-Poethen-Literaturstipendium aus. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren sowie Künstlerinnen und Künstler einer anderen Sparte (zum Beispiel Kunst, Musik, Theater, Film, Neue Medien, etc.), mit einem gemeinsamen literarisch-künstlerischen Projekt, das sie in Stuttgart umzusetzen planen.  Bewerbungsschluss ist der 30. September 2019.

Das bundesweit einmalige Tandem-Stipendium umfasst 15.000 Euro, ein eigenes Wohn-/ Arbeitsstudio im GEDOK-Haus sowie zusätzlich ein Projektbudget in Höhe von maximal 9.000 Euro. Kriterien für die Vergabe sind die künstlerische Qualität und die spartenübergreifende Ausrichtung des zu realisierenden Projekts. Das Vorhaben soll zudem gesellschaftskritische Aspekte miteinbeziehen und neue Impulse für das kulturelle Leben schaffen.

Montag, 8. April 2019

Wir trauern um Dieter Schlesak

Unser Mitglied Dieter Schlesak ist am 29. März 2019 in seiner zweiten Heimat Camaiore in der Toskana im Alter von 84 Jahren gestorben. Sein letzter Verleger, Traian Pop vom Ludwigsburger Pop-Verlag, würdigt ihn in einem persönlichen Nachruf. 

Dieter Schlesak hat diese Welt, die er so geliebt und deswegen unentwegt mit ihr gehadert hat, am 29. März 2019 verlassen. Uns bleibt nur, sein Werk weiterhin zu begleiten und zu verbreiten. Es ist eine Herkules-Aufgabe, aber wir finden sie zwingend notwendig, da er nicht nur vieles hinterlassen, sondern uns zeit seines Lebens so viel Lesens- und Bedenkenswertes geschenkt hat: Vaterlandstage, Capesius der Auschwitzapotheker und TranssylWAHNien, um nur drei seiner besten Romane zu nennen, sowie unzählige Gedichte und Essays (die von uns geplante Werkausgabe wird mehr als 23 Bände haben).

Samstag, 30. März 2019

Ausschreibung von zugetextet.com: Kurzgeschichten gesucht

Sorgen Sie bitte in jedem Fall dafür, dass Ihre Kurzgeschichte uns mindestens in Grund und Boden fährt. Und uns gut unterhält." Mit diesen Worten endet eine Ausschreibung der Redaktion zugetextet.com - Feuilleton für Poesie-Sprache-Streit-Kultur. Bis zum 31. Mai 2020, 24 Uhr, können Autorinnen und Autoren Storys zum Thema „Metropolregion Stuttgart: Immer schön mobil (bleiben)?" abliefern. 

Als Prämie für ausgezeichnete und begeisternde Texte winken Geldpreise und Veröffentlichungen auf dem Magazin-Blog. Sind ausreichend viele gute Einreichungen dabei, soll es auch eine Anthologie geben. Die Redaktion sucht noch Kooperationspartner.

Mittwoch, 6. März 2019

Gegenwart mitgestalten

Der neue VS-Vorstand (von links): Sven j. Olsson, Lena Falkenhagen,
Pilar Baumeister, Leander Sukov. Es fehlt: Claudius Nießen.
Foto: © Bert Bostelmann / bildfolio
Der Schriftstellerkongress hat sich zum Jubiläum wieder stärker in die Öffentlichkeit bewegt. Dort muss der Club der Einzelkämpfer bleiben. Ein Rückblick auf Aschaffenburg. Von Marc Bensch

Wenn einer 50 Jahre wird, darf – und soll! – er sich schon fragen, wo er herkommt und wo er hinsteuert. Der viertägige Schriftstellerkongress zum VS-Jubiläum Mitte Februar unter dem Titel „Literaturunter Strom“ in Aschaffenburg nahm sich reichlich Raum zum stolzen Rückblick.  Natürlich kam am Main wieder die Rede auf Heinrich Bölls „Ende der Bescheidenheit“, ausgesprochen auf der VS-Gründungsversammlung 1969 in Köln. Ebenso wie auf die „Einigkeit der Einzelgänger“, die Dieter Lattmann, der erste Vorsitzende des Schriftstellerverbands, einst proklamierte.

Samstag, 19. Januar 2019

Rottweil vergibt wieder sein Stadtschreiberstipendium

Zum 19. Mal sucht die älteste Stadt Baden-Württembergs wieder einen Autor oder eine Autorin aus Süddeutschland oder der Schweiz für die Rottweiler Stadtschreiberstelle - und vergibt ein Wohn- und Arbeitszimmer im Bischöflichen Konvikt. Das humanistisch-musische Internat im Herzen der mittelalterlichen Stadt bietet dem Stadtschreiber bzw. der Stadtschreiberin Entspannung und Inspiration, ein guter Ort um zu leben und zu arbeiten. Bewerbungen sind bis zum 15. April 2019 möglich.

Betreut und begleitet wird die Stelle vom Kulturamt der Stadt Rottweil. Erwartet wird die Bereitschaft, bei kulturellen Anlässen der Stadt mitzuwirken und eine vom Konvikt, den städtischen Schulen und interessierten Kreisen der Bevölkerung getragene literarische Jugendschreibwerkstatt zu betreuen. Weiterhin sollte im Zuge und zur Vorbereitung des „Schreibspuren“-Schreibwettbewerbs der Rottweiler Schulen an den betreffenden vier Schulen ein jeweils einmaliger, doppelstündiger Schreibworkshop für ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Unterstufe angeboten werden. Das monatliche Salär beträgt bei freier Kost und Unterkunft 1500 Euro.

Samstag, 8. Dezember 2018

Verleihung des Thaddäus-Troll-Preis 2018 am 11. Dezember


Der 1989 in Backnang geborene Kai Wieland erhält für seinen Roman Amerika den Thaddäus-Troll-Preis 2018. Zur Preisverleihung und Lesung am Dienstag, 11. Dezember 2018 um 19.30 Uhr im Max-Bense-Forum der Stuttgarter Stadtbibliothek am Mailänder Platz ist die Öffentlichkeit eingeladen. Im Gespräch mit seinem Verleger Tom Kraushaar (Klett-Cotta) und mit Werner Witt (Vorstandsvorsitzender des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg) wird Kai Wieland einen Einblick in den Hintergrund und die Entstehung seines Romans geben. 

Seit 1981 verleiht eine unabhängige Jury unter Leitung des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg jährlich zum Andenken an den Schriftsteller Thaddäus Troll einen Preis an qualifizierte Autorinnen und Autoren mit erstem Wohnsitz in Baden-Württemberg, die am Anfang ihrer literarischen Karriere stehen. Das Preisgeld stammt aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden Württemberg.