Sonntag, 1. September 2013

Soeben erschienen:

Margrit Irgang:  Leuchtende Stille


Herder Verlag, ISBN 978-3-451-30732-4

Aus dem Pressetext:
Margrit Irgangs neues Buch beschreibt ihre Suche und Auseinandersetzung mit der zentralen Frage des Lebens und des Zen: Wer ist „ich“? Sie entdeckt Gemeinsamkeiten zwischen Quantenphysik und Buddhismus, erzählt von bewegenden Begegnungen mit polnischen Juden in Warschau und schreibt über den Jahreslauf in der Natur. Eine wunderschöne Sammlung von Alltagsmomenten, Gedanken, Erinnerungen, Gedichten und kurzen Erzählungen.


Aus dem Vorwort:
Was bleibt von meiner jahrzehntelangen Zen-Praxis? Vielleicht die Erkenntnis, dass ein Tempel kein spitzes Dach haben und eine Kirche kein Kreuz tragen muss, weil ein heiliger Ort durch unseren Blick entsteht, überall, zu jeder Zeit. Vielleicht bleibt ein Duft. Eine Stimmung. Eine Abendwolke, die von der untergehenden Sonne einen kleinen rosa Bauch geschenkt bekommen hat. Ein Lied an einem Sommerabend, gesungen von einer unbekannten Frau hinter den Büschen im Nachbargarten. Der Weg einer Fliege auf der Fensterscheibe. Wilhelm Genazino sagt: „In den Dingen ist Magie, in den Dichtern ist Magieerwartung“. Es bleibt das Staunen über die unzerstörbare Anwesenheit der Magie.


Margrit Irgang hat Romane, Erzählungen, Gedichte und Bücher über Zen veröffentlicht und schreibt Features und Hörspiele für SWR 2. Auszeichnungen u. a.: Rom-Preis Villa Massimo, Staatl. Bayerischer Förderpreis für Literatur, Münchner Literaturpreis, Marburger Förderpreis für Literatur. Margrit Irgang lebt in Freiburg.

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