Mittwoch, 29. Februar 2012

Gerade erschienen: Martin von Arndt


Weißrussland im 21. Jahrhundert: Präsident Lukaschenka regiert das Land mit harter Hand, Zeitungen werden verboten, oppositionelle Politiker verschwinden. Die Bevölkerung hat sich damit abgefunden, ertrinkt in einer Mischung aus Wodka und Fatalismus. Und Wasil, der Held des Romans, will seine Tante Alezja loswerden - und zwar für immer! Oktoberplatz erzählt von der persönlichen und politischen Frustration, die Wasil in Betrügereien, Inzest und Mord treibt. Ein Buch über die Liebe, über Sehnsüchte, über Familie, Macht und Missbrauch. Aber auch eines über die letzte Diktatur Europas, über die Abirrungen von Sozialismus und Kapitalismus. Für den Roman lebte und recherchierte Martin von Arndt im Milieu weißrussischer Oppositioneller in Minsk.


Oktoberplatz, Martin von Arndt
Roman, Klöpfer&Meyer Tübingen
ISBN: 978-3-86351-023-7


Der Video-Trailer
Leseprobe
Hörprobe

Martin von Arndt. 1968 als Sohn ungarischer Eltern geboren. Nach der Promotion in Religions- und Literaturwissenschaft lebt er als Schriftsteller und Musiker nahe Stuttgart und in Essen. Er ist Stellvertretender Vorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller (VS) in Baden-Württemberg und Mitglied im Schweizer PEN. Neben CDs sowie Film- und Hörspielmusik mit der Avantgarde-Rockband Printed At Bismarck's Death veröffentlichte er mehrere Bände erzählende Prosa, Theaterstücke, Lyrik und Sachbücher. Von Arndt erhielt für sein Werk zahlreiche Preise und Stipendien, darunter das große Landesliteraturstipendium Baden-Württemberg und den Thaddäus-Troll-Preis. 2008 war er Teilnehmer am Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt.


Keine Kommentare: