Dienstag, 17. Januar 2017

Baseler Lyrikpreis 2017 für Walle Sayer

Die Jury würdigt Walle Sayer für seine präzise und wahrhaftige Dichtung. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 14. Internationalen Lyrikfestivals Basel am Samstag, 28. Januar 2016 um 18:30 Uhr im Literaturhaus Basel statt. Die Laudatio hält die Lyrikerin und Autorin Claudia Gabler. 

Auszug aus der Pressemitteilung: Mit seinem bedachten Schreiben und dem ungekünstelten Blick auf das Einfache gelingt Walle Sayer eine Weltbetrachtung, die den Menschen hinter den Dingen hervortreten lässt. Seine Gedichte bestechen die Lesenden mit ebenso reduzierten wie intensiven Fein- und Feinstarbeiten und zeigen eine schwebende Welt, die am hellichten Tag stillstehen darf.

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Wir protestieren, Herr Erdogan

Journalisten- und Schriftstellerverbände rufen auf zur Demonstration am kommenden Mittwoch, den 14. Dezember, 17 Uhr auf dem Wilhelmsplatz Stuttgart. 


In der Pressemitteilung des VS heißt es:
Systematische Unterdrückung der Pressefreiheit in der Türkei
  • 121 Journalistinnen und Journalisten im Gefängnis
  • 168 Zeitungen, Zeitschriften und andere Medien zwangsweise geschlossen
  • Über 2500 Journalistinnen und Journalisten entlassen und arbeitslos

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Der Thaddäus-Troll-Preis 2016 geht an Felicitas Andresen

Sie bekommt den mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis für ihren Roman "Sex mit Hermann Hesse", der bei Klöpfer  & Mayer erschienen ist. 

Hier die Begründung der Jury:
Felicitas Andresen wurde in Hemmenhofen am Bodensee geboren, wo sie auch lebt. Sie hat als Schauspielerin, Sozialpädagogin und Soziologin gearbeitet und ist regelmäßig stundenweise im Hesse-Museum in Gaienhofen tätig. Sie schreibt Romane, Novellen und Kurzgeschichten.
Die Jury hat beeindruckt, dass Felicitas Andresen mit ihrem Roman „Sex mit Hermann Hesse“ die nicht gerade umfangreiche deutsche Literatur humoristischen Charakters bereichert. Ihr Buch, das mit viel Understatement daherkommt und sich auf den ersten Blick nur wie das Tagebuch einer subalternen useumsangestellten liest, ist ein Schelmenroman, der in einem schnoddrig-respektlosen Ton aus der Dienstbotenperspektive auf den großen Dichterhelden Hermann Hesse schaut und dessen menschlich, allzu menschlichen Seiten besser aufspürt als die meisten akademischen Abhandlungen. Gleichzeitig beleuchtet der Roman auf satirische und selbstironische Weise die Gepflogenheiten des bürgerlichen Literaturbetriebs und seiner Dichterverehrung in Geschichte und Gegenwart.

Sonntag, 25. September 2016

Stipendium im Künstlerhaus Lauenburg - jetzt bewerben

Seit 1986 haben im Künstlerhaus Lauenburg/Elbe jedes Jahr fünf Künstler und Künstlerinnen aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur und Komposition die Möglichkeit, auf der Basis von halbjährigen bzw. dreimonatigen Stipendien gemeinsam in diesem Haus zu leben und zu arbeiten. In dem mit vier Atelierwohnungen, Funktionsräumen für die verschiedenen Kunstrichtungen und einer Galerie ausgestatteten Künstlerhaus haben so inzwischen über 130 Künstler und Künstlerinnen aus ganz Deutschland und aller Welt ihre Spuren hinterlassen.

Dienstag, 13. September 2016

Peter Salomon bekommt den Bodensee-Literaturpreis


Von privat - Peter Salomon, CC BY-SA 3.0


Der seit 1954 bestehende Bodensee-Literaturpreis der Stadt Überlingen geht dieses Jahr an den Lyriker, Prosaisten, Essayisten, Literaturkritiker und Übersetzer Peter Salomon (geb. 1947) für sein Gesamtwerk. 

Salomon lebt seit 1972 in Konstanz. Bemerkenswert findet der Kulturreferent Brunner Salamons Lyrik in der Tradition der neuen Subjektivität. Seine Kurzprosa erinnere stark an Brecht, aber auch an die experimentelle Prosa von Heimito von Doderer. Salomon war Mitbegründer und Mitherausgeber der Konstanzer Literaturzeitschrift Univers, die es von 1974 bis 1981 gab.

Donnerstag, 14. Juli 2016

Wir trauern um Egon Rieble

Foto Wikipedia
In seiner Heimatstadt Rottweil war er eine herausragende Persönlichkeit im geistigen und kulturellen Leben. Hat, neben vielerlei Leseauftritten mit seiner auch mundartlichen Lyrik unter anderem einen wunderbar kautzigen Text gemacht zu einem Lied über die “Rübagoischta”, die aus ausgehöhlten Rüben geschnitzten Laternen, die in Umzügen durchs Städtle getragen werden. Rieble, 1925 in Rottweil geboren, war Jagdflieger studierte Germanistik, Kunstgeschichte, Philosophie. Er hat sich als Schriftsteller, Lyriker und Verfasser zahlreicher Kunstführer einen Namen gemacht. Lange Jahre war er Kulturreferent des Landkreises Rottweil. In dieser Funktion kam ihm sein außergewöhnliches Wissen über sakrale Kunst zugute. Am 6. Juli ist Egon Rieble im Alter von 91 Jahren gestorben.
Rainer Wochele

Ein längerer Nachruf wird in der kommenden Feder erscheinen. 

Montag, 6. Juni 2016

Kulturpreis Baden-Würtemmberg schreibt Literaturpreis 2017 aus

Man kann sich nicht selbst bewerben, sondern wird vorgeschlagen. Der Kulturpreis würdigt Künstler/innen, die der Kunst im Land entscheidende Impulse geben. Er geht reihum an verschiedene Kunstsparten, im kommenden Jahr ist die Literatur dran.

Der Kulturpreis Baden-Württemberg ist mit 25.000 Euro dotiert, die sich aber aufteilen. Getragen wird er von den Volksbanken Raiffeisenbanken und der Baden-Württemberg-Stiftung.